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Zentren
Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim
LeistungsspektrumLeistungsspektrum
Mammo-Sonografie
In den Brustsprechstunden des Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim besteht die Möglichkeit, durch Überweisung vom betreuenden Frauenarzt die zweite Säule der Brustdiagnostik (neben der Mammografie) in Form des Ultraschalls der Brust durchzuführen. Dabei kann häufig die Angst vor einem bösartigen Tumor genommen werden. Sollte der Verdacht auf einen Brustkrebs bestehen, kann gleichzeitig eine Gewebeuntersuchung durch eine Stanzbiopsie erfolgen.
Stanzbiopsie
Um Brusttumore bereits ohne Operation abzuklären, wird im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim in den meisten Fällen eine Stanzbiopsie durchgeführt. Es handelt sich um eine Gewebeentnahme unter lokaler Betäubung und mit Ultraschall-Kontrolle. Die Ergebnisse sind in 1 – 2 Tagen fertig, sie werden mit der Patientin zur Festlegung des weiteren Vorgehens besprochen.
Sentinel-node Biopsie
Der Wächterlymphknoten ist der erste Lymphknoten der Achselhöhle und spielt somit eine Schlüsselrolle bei Absiedelung von Tumorzellen. Mithilfe der Sentinel-node Biopsie wird der Wächterlymphknoten entfernt. Weitere Achsellymphknoten können erhalten werden. Die Sentinel-node Biopsie wird im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim standardmäßig angeboten.
Brusterhaltende Therapie
Seit Jahren werden bösartige Tumore aus der Brust unter Erhalt derselben entfernt. Die Heilungs-Chancen sind identisch mit denjenigen bei Brustentfernung. Im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim werden ca. 70 % aller Eingriffe bei Brustkrebs als BET durchgeführt, jeweils in Absprache mit der Patientin. Zur Rekonstruktion der normalen Brustform können plastische Brustoperationen eingesetzt werden, u. a. Verschiebelappen oder Reduktionsplastiken. Nach einer BET muss obligat die Brust nachbestrahlt werden.
Brustentfernung
Falls es aufgrund eines ungünstigen Tumors oder bei Wunsch der Patientin angezeigt ist, wird die Brustentfernung angewendet. Ein Wiederaufbau der Brust kann meistens in Betracht gezogen werden. Eine Versorgung der Patientinnen mit BH-Prothesen wird bereits vor der Entlassung aus der stationären Behandlung geregelt, damit sie mit einem normalen Körperbild die Klinik verlassen können.
Wiederaufbau
Ein Wiederaufbau der Brust nach Brustentfernung ist grundsätzlich möglich. Im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim werden der Aufbau mit körpereigenem Gewebe oder der Einsatz von Prothesen angeboten. Ein Wiederaufbau kann direkt bei der Erstoperation des Brustkrebses erfolgen, häufig wird er auch erst später als sog. zweizeitiges Vorgehen nach Abschluss der Behandlung geplant.
Strahlentherapie
Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Brustkrebs-Behandlung. Sie ist immer angezeigt bei einer BET, ansonsten kann meistens darauf verzichtet werden. In manchen Fällen muss zur Verbesserung der Heilungs-Chancen die Brustwand oder die Achselhöhle bestrahlt werden. Eine Bestrahlung kann auch bei Tochtergeschwülsten angezeigt sein.
Chemotherapie
Alle empfohlenen Chemotherapien können im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim angewendet werden. Die Behandlung ist in der Regel eine ambulante Leistung, dafür sind spezielle Räume vorhanden, Ärzte und Schwestern sind in der Behandlung ausgebildet. Die anzuwendende Chemotherapie wird durch den Onkologischen Arbeitskreis vorgeschlagen, dabei werden die jeweils neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse umgesetzt. Es besteht das Angebot, Patientinnen mit deren Einverständnis in Studien der Universitäten zu behandeln. Zur Überwachung der möglichen Nebenwirkungen und deren Behandlung besteht eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauen- und Hausärzten.
Hormonbehandlung
Häufig sind Brustkrebszellen auf Hormone sensibel. Im Brustzentrum Ludwigsburg-Bietigheim werden die sog. Rezeptoren bestimmt und die Möglichkeit einer Hormontherapie im Behandlungskonzept mit einbezogen. Gelegentlich kann eine Hormontherapie auch vor der Operation zur Anwendung kommen. Es handelt sich meistens um eine Tablettenbehandlung, die durch den betreuenden Frauenarzt verordnet wird.
