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02.03.2010

Zur Operation direkt nach Markgröningen

Russische Eishockey-Nationalspielerin wurde in der Orthopädischen Klinik behandelt

Anna Shchukina, russische Eishockey-Nationalspielerin

Anna Shchukina, russische Eishockey-Nationalspielerin

Für Anna Shchukina, Spielerin des russischen Eishockey-Nationalteams, war der Traum von den olympischen Spielen in Vancouver schon frühzeitig geplatzt. Die 22-jährige Topverteidigerin hatte sich in einem Vorbereitungsspiel gegen die Nationalmannschaft aus der Schweiz eine schwere Knieverletzung mit einem Innenbandriss und einem Riss des Kreuzbandes zugezogen.

Nach einer Entscheidung des russischen Trainerstabs wurde die Abwehrfrau direkt nach Deutschland geflogen und dort in der Orthopädischen Klinik Markgröningen vergangene Woche operiert. „Wir sind froh, dass Spitzensportler von unserer großen Erfahrung mit komplizierten Knieverletzungen profitieren können und sind mit dem Ergebnis der Operation sehr zufrieden“, meinte Dr. Jörg Richter, Ärztlicher Direktor der Klinik für Sportorthopädie und Arthroskopische Chirurgie. Statt ihrem Team bei den Winterspielen in Vancouver auf dem Eis zu helfen, musste der russische Eishockeystar die Partien ihrer  Mannschaft im Patientenzimmer über den Bildschirm verfolgen.

Einen Tag nach der grandiosen Abschlussfeier in Vancouver konnte sie bereits ihre Heimreise nach Moskau antreten. Mit Hilfe einer in Markgröningen angefertigten Orthese wird die junge Eishockeyspielerin in rund sechs Wochen wieder aufs Eis und das Training aufnehmen.

Foto: Orthopädische Klinik Markgröningen gGmbH