Das Klinikum Ludwigsburg wurde erneut als Überregionales Traumazentrum ausgezeichnet

13.04.2018 13:14 Uhr

Im Klinikum werden Schwerstverletzte rund um die Uhr an 365 Tagen versorgt

Schwerstverletzte werden mit hoher Qualität versorgt

Nachdem die Unfallchirurgische Klinik am RKH Klinikum Ludwigsburg im März zum dritten Mal von Gutachtern besucht wurde, hat es erneut erfolgreich die Zertifizierung zum Überregionalen Traumazentrum geschafft. Und dies bereits wiederholt seit 2009. Mit der entsprechenden Bescheinigung, die nun in der Klinik eingegangen ist, wird bestätigt, dass das RKH Klinikum Ludwigsburg alle Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an die Behandlung von Schwerverletzten erfüllt und damit in der Region Nord-Württemberg eines der wenigen Traumazentrum der höchsten Versorgungsstufe ist. Die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Orthopädie im RKH Klinikum Ludwigsburg versorgt Schwer- und Schwerstverletzte jeden Alters qualitativ hochwertig und sehr erfolgreich. Dies wurde der Klinik unter Leitung des Ärztlichen Direktors Professor Dr. Markus Arand im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens erneut bestätigt.

 

Wird ein Patient, dessen Leben nach einem Unfall mit mehreren Verletzungen lebensbedrohlich gefährdet ist, per Hubschrauber oder Rettungswagen eingeliefert, zählt jede Sekunde. Nur dank eines bis ins Detail organisierten Prozesses unter Führung von unfallchirurgischen Experten und einer modernen, rund um die Uhr vorgehaltenen Medizintechnik kann eine optimale Versorgung sichergestellt werden. Alle Facetten dieses Prozesses sowie die dahinter stehenden Menschen und Geräte werden daher in diesem Zertifizierungsverfahren regelmäßig überprüft und optimiert.

 

In einem aufwändigen Zertifizierungsprozess wurde die Klinik von den Gutachtern untersucht und dem RKH Klinikum Ludwigsburg nun erneut die erforderliche Leistungsfähigkeit bescheinigt. Die Zertifizierung als Überregionales Traumazentrum Nord-Württemberg ist nicht nur für das RKH Klinikum Ludwigsburg, sondern für die ganze Region von Bedeutung, da es damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsstruktur bei Schwerstverletzten in der Region leistet. Aus der gesamten Region Nord-Württemberg, die sich von Bad Friedrichshall über Schwäbisch-Hall, Heilbronn, Winnenden, Crailsheim, Mühlacker bis nach Pforzheim und zum Teil auch den Süden Stuttgarts erstreckt, werden per Rettungshubschrauber oder Rettungswagen jährlich mehr als 250 Schwer- und Schwerstverletzte nach Ludwigsburg gebracht. „Dank des Hubschrauberlandeplatzes, neuer Schockräume, OP-Säle und Intensivstationen, der hochmodernen bildgebenden Verfahren und der 24 Stunden zur Verfügung stehenden Experten unterschiedlicher medizinischer Fachbereiche ist das RKH Klinikum Ludwigsburg bestens gerüstet, um alle Verletzungsarten optimal zu versorgen“, sagt Professor Dr. Markus Arand.

 

Die Gutachter, die zuvor auch die Universitätskliniken in Bern und Zürich sowie die Charité in Berlin besuchten, bestätigten dem RKH Klinikum Ludwigsburg höchste Kompetenz. Mit der neuen Zentralen Notaufnahme hat sich die räumliche und apparative Ausstattung nochmals deutlich verbessert, was insbesondere bei der gleichzeitigen Versorgung von mehreren Schwerstverletzten erhebliche Vorteile bringt. Sie würdigten außerdem die gute Einbindung der Notärzte in den Rettungsdienst und die hohe Qualifikation des Personals dank Fort- und Weiterbildungen und den Trainingsmöglichkeiten im neuen RKH Simulationszentrum. „Das Ludwigsburger Klinikum bietet an 365 Tagen im Jahr eine Hochleistungsmedizin auf Universitätsniveau für Patienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Zertifizierung ist für uns nicht nur eine Bestätigung, sondern auch Wertschätzung und Motivation, daran weiterzuarbeiten“, so Arand.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
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