RKH Kliniken wollen Digitalisierung voranbringen

14.05.2018 08:56 Uhr

Televisiten in den RKH Kliniken

Beitritt im Verein Digitale Gesundheit Baden-Württemberg

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ will die Landesregierung die Digitalisierung in Baden-Württemberg in allen Lebensbereichen vorantreiben. Im Bereich der Gesundheitsversorgung hat das Ministerium für Soziales und Integration Ziele und Maßnahmen sowie konkrete Projekte festgelegt. Durch digitale Lösungen sollen die medizinische und pflegerische Versorgung verbessert werden. Dazu zählen Projekte in den beiden Sektoren der ambulanten und stationären Versorgung wie zum Beispiel Telesprechstunden und Televisiten, Projekte in der diese beiden Sektoren übergreifenden Patientenversorgung wie beispielsweise Kommunikations- und Informationsplattformen für fachübergreifende Behandlungsteams, Projekte im Bereich der Pflege wie die Televisite in Pflegeheimen oder die Servicerobotik und Projekte im Bereich der personalisierten Medizin wie zum Beispiel der Aufbau einer Cloud und App für Baden-Württemberg.

 

Da das Gelingen dieser Projekte eine enge Zusammenarbeit aller Akteure voraussetzt, wurde auf Initiative der landesweiten Koordinierungsstelle Telemedizin, welche die angestoßenen Projekte im Gesundheitswesen koordiniert und begleitet, am 23. März 2018 der Verein „DG-BW Digitale Gesundheit Baden-Württemberg e.V.“ gegründet. Diesem Verein, dem nun auch die RKH Kliniken beigetreten sind, gehören neben Vertretern der niedergelassenen Ärzte, Kliniken und Pflegeanbietern auch Patientenverbände, Behörden, Krankenkassen, Forschungseinrichtungen, Technologieanbieter, Medizintechnik- und IT-Anbieter sowie Kommunikationsdienstleister an. Im Fokus des Vereins stehen zum einen die Wissenschaft, Forschung und Entwicklung der digitalen Gesundheit und des eHealth, aber auch die konkrete Unterstützung digitaler Gesundheitsprojekte.

 

„Die Entwicklung neuer Technologien ist wichtig, aber deren Umsetzung und Anwendung in der Patientenversorgung ist entscheidend und muss zum Nutzen der Patientinnen und Patienten vorangetrieben werden“, sagt Professor Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken, anlässlich des Vereinsbeitritts. Es sei Zeit, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen, die in Deutschland im Vergleich zu mehreren Ländern Europas hinterherhinke. „Wir sind stolz darauf, dass die RKH Kliniken mit der bereits realisierten Televisite und der Entwicklung der elektronischen Patientenakte einen ersten Schritt in Richtung Digitalisierung macht. Doch wir liegen in Baden-Württemberg und Deutschland noch weit hinter der flächendeckenden Digitalisierung beispielsweise in Dänemark zurück“, so Martin weiter.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
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